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Die Geschichte von Ferroknepper Buderus

Ferroknepper Buderus S.A. – seit 1898

1898 gründet Emile Knepper in Esch-sur-Alzette einen Eisen- und Metall-Grosshandel. Das Hauptgeschäft des Unternehmens besteht aus dem Verkauf von Produkten für Bergwerke und Schmieden. Nach dem vorzeitigen Tod des Gründers 1912 übernehmen die Ingenieure Pierre Baldauff und Joseph Joerg die aufstrebende Firma.

 

Nach einem raschen Ausbau wird das Unternehmen 1926 in die Aktiengesellschaft Ferroknepper S.A. umgewandelt. Dank der Führungsqualitäten von Pierre Baldauff können die besonders schwere Zeit des ersten Weltkriegs, die Wirtschaftskrise von 1929 und die Kriegsjahre zwischen 1940 und 1945 erfolgreich überwunden werden. Von 1945 bis 1964 übernimmt Louis Baldauff die Leitung des Unternehmens. 1951 wird Fernand Baldauff zum Vorsitzenden des Verwaltungsrates ernannt.

 

Zu diesem Zeitpunkt befinden sich die Büros und Geschäfte der Firma in Esch-sur-Alzette. 1952 wird in Lallange in der Nähe von Esch ein grosses Gebäude gebaut, um Grosshandelskunden besser bedienen zu können. Die damals verkauften Produkte sind Eisen und Metalle, Heizungs-, Sanitär- und Eisenwaren. Fernand Baldauff baut besonders die Industrievertretungen aus und erweitert das Unternehmen um die Lokomotivenbau-Fabrik für Sulzer Winterthur, Escher-Wyss Zürich und Von Roll Zürich.

 

Ferroknepper – übrigens immer in Familienbesitz – ernennt im Jahr 1979 Carlo Heinz-Baldauff zum Direktor. Der Geschäftsbereich Heizungsanlagen trägt schon damals den Löwenanteil zum Umsatz bei. Dabei bildet die Produktgruppe Heizungskessel die wichtigste Grundlage.

 

Die Entwicklung der Ferroknepper S.A. bewegt die Unternehmensleitung zum Entschluss, in grössere, leicht über die Autobahn erreichbare Räume umzuziehen, in denen ausserdem die Belegschaft untergebracht werden kann. Der Standort Monkeler, der seit 1952 als Betriebshof und Lager dient, wird durch den Ankauf von Grundstücken und den Bau einer zweiten Lagerhalle erweitert. Gleichzeitig wird das Gebäude für Büros und Ausstellungsräume genutzt. Man verlässt also den historischen Standort in Bahnhofsnähe in Esch und bezieht 1985 neu errichtete Räume im Industriegebiet von Esch/Schifflange.

 

Da die Unternehmensgruppe Buderus den Wunsch hat, sich auf internationaler Ebene zu entwickeln, und infolge der guten Ergebnisse von Ferroknepper im Grossherzogtum Luxemburg wird das Familienunternehmen 1993 an den Marktführer des europäischen Heizungsbaus verkauft. Carlo Heinz übernimmt bis zum Ruhestand 2007 die Führung der Ferroknepper Buderus S.A. Er initiierte übrigens die neue Infrastruktur im Industriegebiet um Monkeler in Esch sur Alzette.

 

Die 2003 erfolgte Übernahme von Buderus durch den Bosch-Konzern ist der letzte Wandel im Aktienbesitz der Ferroknepper Buderus S.A. Durch die Grösse der Bosch-Tochter Bosch Thermotechnik GmbH kommt der Ferroknepper Buderus S.A. nun die Unterstützung eines Weltmarktführers in der Heizungsbau- und Klimatechnik zugute.